Geopunkt Jurameer Schandelah

Ein naturhistorischer Forschungs- und Erlebnisort

 
 

Hintergrund


Geopunkt Jurameer Schandelah Präsentation 2016


Geopunkt Jurameer Schandelah 2015

Volker Tenzer hat auch im Jahr 2016 die Arbeiten im Geopunkt Jurameer Schandelah fortlaufend dokumentiert und daraus eine sehenswerte Präsentation erstellt.

Schauen Sie doch hier herein.
Oder laden Sie das pdf-Dokument hier herunter. (21 MB)


Volker Tenzer hat das ganze Jahr 2015 rund um den Geopunkt Jurameer Schandelah in Bildern festgehalten und charmant kommentiert. 

Schauen Sie doch hier herein.
Oder laden Sie das pdf-Dokument hier herunter. (12 MB)


Geopunkt Jurameer Schandelah Präsentation Rüdiger Scheller

 

Im Juni 2015 hat Dr. Rüdiger Scheller als Initiator und Träger das Gesamtprojekt Geopunkt Jurameer Schandelah beim Natur Netz Niedersachsen vorgestellt.
Die umfassende Präsentation finden Sie zum Download hier. (1 MB)

Wollen Sie sehen, wie im Sommer 2014 alles angefangen hat?

Geopunkt Jurameer Schandelah Präsentation 2014


Volker Tenzer vom Staatlichen Naturhistorischen Museum Braunschweig hat den Start der Ausgrabungen im Geopunkt Jurameer Schandelah mit tollen Bildern festgehalten.
Sehen Sie die Präsentation online hier.
Oder laden Sie die Präsentation hier herunter. (17 MB)


Grabungsberichte zum Download

GRABUNGSBERICHT 2016:

Grabungsbericht 2016 von Dr. Ralf Kosma
Dokumentation des Grabungsleiters, 6 Seiten
Grabungsbericht 2016 von Dr. Ralf Kosma.pdf (1.89MB)
Grabungsbericht 2016 von Dr. Ralf Kosma
Dokumentation des Grabungsleiters, 6 Seiten
Grabungsbericht 2016 von Dr. Ralf Kosma.pdf (1.89MB)


GRABUNGSBERICHT 2015:

Grabungsbericht 2015 von Dr. Ralf Kosma
Dokumentation des Grabungsleiters, 16 Seiten
Grabungsbericht_2015_SNHM-rk.pdf (793.84KB)
Grabungsbericht 2015 von Dr. Ralf Kosma
Dokumentation des Grabungsleiters, 16 Seiten
Grabungsbericht_2015_SNHM-rk.pdf (793.84KB)


GRABUNGSBERICHT 2014:

Grabungsbericht 2014 von Dr. Ralf Kosma
Dokumentation des Grabungsleiters, 3 Seiten
Grabungsbericht2014.pdf (158.84KB)
Grabungsbericht 2014 von Dr. Ralf Kosma
Dokumentation des Grabungsleiters, 3 Seiten
Grabungsbericht2014.pdf (158.84KB)


Historische Bedeutung der ehem. Mergelkuhle bei Schandelah

von Michael Klopschar / Virtuelles Fossilienmuseum

In der teilweise verfüllten Gemeindegrube ca. 2 km NNO von Schandelah wurden über einen Zeitraum von mehr als hundert Jahren eine ganze Reihe von bedeutungsvollen Fossilien gefunden.

In der Grube stehen Schichten des 180 Mio. Jahre alten Posidonienschiefers an. Stratigraphisch gehören die Schichten zum Unter-Toarcium.

Das Juraprofil

Die Grafik stellt die zeitliche Abfolge in der Jurazeit dar (Tabelle rechts) und präsentiert typische Ammoniten (im Wasser lebende Kopffüßer).


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 

Das Jurameer

In der Jurazeit war das Braunschweiger Land vom Jurameer bedeckt. Im Norddeutschen Jura spricht man von Lias und Dogger für die Zeiten des Unter- und Mitteljura.


Aufgrund des hohen Karbonat- und Phosphatgehaltes der Schichten wurde der Schiefer früher in der ehem. Mergelkuhle abgebaut und zum Düngen und Auflockern der regionalen Ackerflächen eingesetzt. Auch diente der „Ölschiefer“ im letztem Weltkrieg zur Gewinnung von Rohöl durch Destillation.

Die bedeutungsvolle fossile Insektenfauna wurde bereits von A. Bode 1904 wissenschaftlich untersucht. Gerade in den Jahren von 1927-1960 konnten durch intensive Ausgrabungen des Privatsammlers C. Wunnenberg aus Wolfenbüttel mehrere Skelette von Ichthyosauriern und gut erhaltenen Fische geborgen werden. Die Ichthyosaurier wurden im Geologischem Institut der TU-Braunschweig aufbewahrt und wurden leider bis auf einen in dem Bombenangriff im Oktober 1944 zerstört. Nur ein Skelett blieb unversehrt und ist heute im Staatlichen Naturhistorischen Museum in Braunschweig zu sehen.

Eurhinosaurus

Ein Ichthyosaurier (Schwimmsaurier), der im Geopark-Infozentrum im Königslutter ausgestellt ist.


Aufgrund der Initiative von einigen privaten Fossiliensammler wurden in dem Zeitraum von 1982-1996 interessante Fossilien entdeckt und geborgen. Diese Funde (Ichthyosaurier, Fische, Insekten) führten zu einer ganzen Reihe von neuen wissenschaftlichen Publikationen. So konnten einige Insekten Arten durch die Moskauer Wissenschaftler Yuri A. Popov und A. Ponomarenko neu beschrieben werden. Der Paläontologe Dr. D. Thies bearbeitete einige fossile Fische aus Schandelah und machte hierbei wichtige Neubeschreibungen.